Eine fettreiche Ketogene Ernährung soll gesund sein? Mythos Fett!

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Fett macht nicht Fett !

In den Köpfen der Menschen spukt der Irrglaube, Fett sei die Ursache für eine ungesunde Ernährung, Krankheit und Übergewicht.

Butter-Fett-Aufstrich

In Wahrheit leben wir alle, wenn es um das Thema Fette geht, hinter dem Mond.

Wie wurde der Fett Mythos erschaffen ?

Der Trend begann in den 70er Jahren in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Dem Energiebaustein und Makronährstoff Fett galt der Vorwurf, dass er schneller dick machen würde als andere Nährstoffe. Denn Fett ist der Baustein mit der höchsten Energiedichte und besitzt somit die meisten Kalorien pro Gramm.

Nicht aber der Fettgehalt eines Lebensmittels entscheidet darüber, ob man zunimmt oder nicht, sondern die Energiedichte.

So können beispielsweise fettarme Backwaren eine höhere Energiedichte aufweisen, als fettreiche in Butter gebratene Gemüsegerichte. Im Hinblick auf das Körpergewicht ist die hohe Energiedichte vom Fett jedoch vernachlässigbar, wenn wir nicht mehr Energie zu uns nehmen als wir tatsächlich am Tag benötigen. Das Prinzip klingt sehr einfach und das ist es eigentlich auch.

Tatsache ist, dass sich mit Einfachheit in der Ernährungsindustrie kein Geld verdienen lässt. Verkomplizierungen und sich stetig ändernde Ernährungstrends, schaffen Raum für neue „gesunde“ Produktvariationen, die den Umsatz steigern. Mit Erfolg! Die fettreduzierten und etablierten Light Produkte haben im Jahr 2012 allein im europäischen Raum einen geschätzten Umsatz von 100 Milliarden Euro erzielt, laut dem Magazin Stern.

Nachdem vielen Lebensmitteln das Fett entzogen wurde, fügte man reichlich Zucker hinzu, um den Geschmack wiederherzustellen. Das der Kalorien Anteil in den Produkten dadurch nicht abnahm, sondern teilweise sogar mehr wurde, bemerkten die Konsumenten nicht. Bis zum heutigen Zeitpunkt.

Was sagt die Studienlage ?

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Ketogene Ernährung – Was ist das ?

Die Ketogene Ernährung stellt das komplette Gegenteil dar, gegenüber herkömmlichen Essgewohnheiten.

Deshalb funktioniert Sie auch so gut!

Die Standards

Jedes Lebewesen schöpft seine Energie aus den sogenannten Makronährstoffen wie Kohlenhydrate, Fette und Proteine (Eiweiße). In Kombination mit Wasser stellt dieses Zusammenspiel sehr vereinfacht gesagt, die Grundlage des menschlichen Stoffwechsels dar.

Schaut man sich die empfohlenen Ration der Markonährstoffe pro Mahlzeit von der Deutschen Gesellschaft  für Ernährung an, so sollte ein gesunder Mensch:

  • 55% Kohlenhydrate
  • 30%Fett und
  • 15% Proteine

zu sich nehmen.

Die meiste Energie beziehen wir also aus den Kohlenhydraten, die stets über Nahrungsmittel wie Getreideprodukte, Kartoffeln, Nudeln , Hülsenfrüchte oder Reis aufgenommen werden.

Wie wirken sich Kohlenhydrate nun auf unseren Körper aus?

Was nach dem Verdauungsprozess der Kohlenhydratmoleküle im Körper entsteht ist Glukose (Traubenzucker), welche auch als komplexe Kohlenhydrate in Form von Einfach-, Zweifach- oder Vierfachzucker in der Natur vorkommen. Verzehrt man nun diese stärkehaltigen Mahlzeiten werden die Kohlenhydrate in ihre kleinsten Einzelheiten zerlegt und in die Blutbahn geleitet. Die Aufspaltung von Einfachzucker verursacht im Körper eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels, wodurch das Hormon Insulin ausgeschüttet wird, um diesen wieder auf ein normales Level zu senken.

Insulin sorgt dafür, dass Glukose in die Zellen transportiert wird, um es dann zur Energiegewinnung heranzuziehen für z.B. Gehirnaktivitäten oder Muskelarbeiten.

Liegt ein Glukoseüberschluss vor wird dieses meist als Fett (Triglyceride) in die Fettzellen eingelagert oder als Glykogen in die Muskulatur.

Wäre es da nicht schlau weniger Kohlenhydrate zu essen, um nicht mehr so viel Glykogen zu produzieren, welches mich müde, träge, antriebslos und übergewichtig machen kann?

Woher bekomme ich denn dann meine Energie für Sport, Beruf und Freizeit?

Grundlagen der Ketogenen Ernährung

Definition: Ketogene Ernährung

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