„Himalaya-Salz“- Was dran ist am Wundermittel aus Fernost

„Himalaya-Salz“- Was dran ist am Wundermittel aus Fernost

 

Himalaya-Salz in gemahlener Form

 

„Himalaya-Salz“ erfreut sich heutzutage immer größerer Beliebtheit. Salz gilt nicht umsonst seit tausenden von Jahren als das „weiße Gold“. Im Laufe der Menschheitsgeschichte erfüllte es zahlreiche unterschiedliche Funktionen. Salz als Zahlungs- oder Tauschmittel war nicht unüblich. Doch wesentlich entscheidender, die in ihm gebundenen Mineralien. Sie sind für die Gesunderhaltung des menschlichen Organismus unerlässlich. Klar ist auch, erst eine Briese Salz verleiht unserem Essen die gewisse Würze. Doch Salz ist nicht gleich Salz! Einer der neueren Trends in Sachen Ernährung, herkömmliches Speisesalz durch exotische Salze, wie z.B. durch sogenanntes „Himalayasalz“ zu ersetzen. Denn zugesprochen wird ihm, wie wir noch genauer erfahren werden eine besonders gesunde Wirkung. Doch ist dem wirklich so? Unter Ernährungswissenschaftlern ein eher kontrovers diskutiertes Thema. Im folgenden Beitrag wollen wir tatsächlich Wirkungen von haltlosen Werbeversprechen und daraus resultierenden etwaigen Missverständnissen abgrenzen und weiteren interessanten Aspekten rund um das Thema „Himalayasalz“ auf den Grund gehen.

Herkunft und Vorkommen

Das in Europa und den USA unter dem handelsüblichen Namen bekannte „Himalaya-Salz“ kennt weitere, weit weniger bekannte Bezeichnungen, die wesentlich treffender auf den tatsächlichen Ursprungsort hindeuten. So führt es zudem die Namen „Lahoresalz“, benannt nach der zur Abbaustätte nahegelegenen Stadt Lahore oder „Khewrasalz“ als Bezug zur Salzmine (die zweitgrößte Salzmine der Welt), in der sein Abbau erfolgt. Weitere Handelsbezeichnungen lauten Hunza-Kristallsalz, Christ-All-Salz, Zaubersalz, Kaisersalz oder Alexandersalz. Die Bezeichnung als „Himalaya-Salz“ scheint für den Verbraucher demnach nachweislich irreführend. Denn das Salz stammt keineswegs direkt aus dem Himalayamassiv. In Wirklichkeit wird das sogenannte „Himalaya-Salz“ in 200-300 km entfernten Gebirgsausläufern im Norden Pakistans abgebaut. Hier befindet sich die  weltgrößte Abbaustätte für dieses Steinsalz, die Salt Range in der Provinz Punjab. Ein weiterer, deutlich kleinerer Teil „Himalaya-Salzes“ stammt aus Salzbergwerken in Polen. Der Namenszusatz „Himalaya“ kann daher als cleveres Marketinginstrument gewertet werden, welches sich Hersteller natürlich gern vom Endverbraucher bezahlen lassen. Der Kollumnist Christoph Drösser der „Zeit“ formulierte es etwas überspitzt wie folgt: „Himalayasalz weckt Assoziation von tibetischen Mönchen, die Mantras vor sich hin summend in luftiger Höhe mit bloßen Händen Salzbrocken aus dem Gestein brechen.“ Wer würde einem solchen Produkt schon sine spirituelle und gesundheitsfördernde Wirkung absprechen wollen und nicht bereit sein dafür deutlich tiefer in die eigene Tasche greifen zu müssen. Sie etwa?

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang ein vom Bundesgerichtshof gesprochenes Grundsatzurteil (Aktenzeichen I ZR 86/13) vom 31. März 2016. Darin wird klar festgestellt, dass ein Anbieter nicht mit der Aussage „Salz aus der Region des Himalaya“ werben darf, wenn das Salz doch  eigentlich in einer weit entfernten pakistanischen Provinz abgebaut wird. Fortan führte es im Einzelhandel den Zusatz „aus Pakistan“ oder wurde einfach nur „Pinkes Kristallsalz“ genannt.

Entstehung

Prägend für unseren Planeten ist die beständige, seit Urzeiten andauernde Veränderung, welcher er aufgrund plattentektonischer Vorgänge unterliegt. Noch vor Jahrmillionen befand sich an der Stelle, an der sich das heutige Himalayamassiv auftürmt ein uhrzeitliches Meer, der Tethys-Ozean. Als Folge der Kollision der indischen und eurasischen Platte verdunstete und verschwand letztlich der Tethys-Ozean. So konnte sich das sogenannte „Himalaya-Salz“ im Laufe der Erdgeschichte ablagern und zu Sedimentgestein verfestigen. Wie auch das herkömmliche mitteleuropäische Salz wird auch „Himalaya-Salz“ aus Salzlagerstätten, die durch Verdunstung und Ablagerung eines Urmeers entstanden sind gewonnen. Ihre geologische Entstehungsgeschichte ähnelt sich demnach sehr.

Abbau

Der Abbau des „Himalaya-Salzes“ erfolgt in staatlich subventionierten Salzminen und einigen kleineren Privatminen. In den kleineren Minen wird das Salz vorwiegend in Handarbeit gewonnen. Es wird hier noch mit Spitzhacken oder Steinen aus dem Berg herausgelöst, gesammelt, gebrochen, im Anschluss gewaschen und zum Transport vorbereitet. Lediglich in den großen Salzminen Khewra, Warcha, Kalabagh und Jatta wird das Salz industriell zu Tage gefördert. Hier wird Schwarzpulver zum Heraussprengen von Salzbrocken verwendet.

Erscheinungsform

„Himalaya-Salz“ wird in verschiedenen Formen am Markt angeboten. Erhältlich entweder als fein gemahlenes Salz, Granulat oder in Form von Halitbrocken (häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Halogenide). Das rosagetönte Speisesalz verdankt seine Färbung natürlich vorkommenden Eisenoxidverunreinigungen. Seine Farbe kann je nach chemischer Zusammensetzung und vor allem gemäß der Höhe der Eisenoxidkonzentration von weiß, über rosa bis hin zum tiefen Rot variieren.

Wirkung und Anwendung

„„Himalaya-Salz“- Was dran ist am Wundermittel aus Fernost“ weiterlesen

Avocado – gute Fette für deine Gesundheit

AVOCADO, die Vitaminbombe:

 

Aufgeschnittene Avocado in der Hand.
Viele Vitamine und gesunde Fette sind in der Avocado enthalten.

 

Die Avocado sollte aufgrund ihres hohes Nährstoffgehaltes in keiner Küche fehlen.

Sie stellt eine hochwertige Quelle für:

  • Essentielle Fettsäuren (Ölsäure)
  • verschiedene Vitamine (A,B,E)
  • Kalium
  • Ballaststoffen
  • Proteine

Diese haben eine unterstützende Wirkung auf den Stoffwechsel, schützen vor freien aggressiven Sauerstoffradikalen, die unsere Zellen angreifen und unterstützen die Wundheilung und Blutgerinnung.

Avocados enthalten in der gesamten Frucht weniger als 1 Gramm Zucker, gelten somit als fructosearm und verhindern starke Blutzuckerspitzen.

Fett

Der Fettgehalt der Avocado besteht etwa aus 85%. Dies ist aber keineswegs schlecht. Es ermöglicht dem Körper mehr und effizienter fettlösliche Nährstoffe aufzunehmen, wie zum Beispiel Alpha und Beta Carotin und Lutein.

Enthaltende Fette aus Phytosterole, wie das Campesterin, Stigmasterinund Beta-Sitosterin haben vor allem entzündungshemmende Eigenschaften und können präventiv gegen Arthritis wirken.
Die Gruppe der polyhydroxylierten Fettalkohole (PFA), welche normalerweise überwiegend in Wasserpflanzen vorkommen besitzt auch die Avocado. PFA weist ebenfalls die Eigenschaft auf, Entzündungen im Körper besser in den Griff zu bekommen.

Was die Avocado noch liefert ist Ölsäure. Diese ist eine einfach ungesättigte Fettsäure und zählt eindeutig zu den guten Fetten. Ölsäure spielt eine besondere Rolle bei der Aufrechterhaltung der Elastizität der Zellmembran und ist dafür verantwortlich den schlechten LDL-Cholesterin Spiegel zu senken aber auch gleichzeitig den guten HDL-Cholesterin Wert zu steigern. HDL ist dafür bekannt, dass es deinen Körper mit ausreichenden Energieschüben versorgt und den Appetit zügelt.

Vitamin A

„Avocado – gute Fette für deine Gesundheit“ weiterlesen

Superfoods allgemein – Was steckt hinter dem Trend

Superfoods

Antioxidant geschrieben aus Früchten
Superfoods sind reich an Antioxidantien.

Im Grunde ist zu erwarten, dass eine abwechslungsreiche Ernährung aus Obst, Gemüse, Nüssen, Samen den Körper optimal mit genügend Mineralien, Vitaminen und Enzyme versorgen müsse.

Doch kannst du dir vorstellen, dass durch die starke Belastung der Umwelt, ausgelaugte Böden, lange Transportwege, stark veränderte und industriell verarbeitete Nahrungsprodukte sowie unser hektischer und stressreicher Lebensstil den Körper langfristig in einen Mangelzustand dringend benötigter Nährstoffe versetzen kann?

Demnach führt wohl im Hype um Gesundheit und Ernährung und Selbstoptimierung heute kaum ein Weg an Lebensmitteln, wie Chia, Avocado, Zitrone und Co. vorbei. Neudeutsch auch als „Superfoods“ bezeichnet.

Diese könnten im Speiseplan durchaus, als qualitativ hochwertige Nahrungsquelle ergänzend sinnvoll sein.

Doch was zeichnet diese zumeist exotischen Früchten und Samen genau aus? Zentralen Fragen rund um die „Superfoods“ wollen wir im folgenden Beitrag auf den Grund gehen.

Was sind „Superfoods“?

„Superfoods allgemein – Was steckt hinter dem Trend“ weiterlesen

Zitrone – Welche Wirkung und Nutzen sie für deine Gesundheit hat.

ZITRONE,

Zitrone zur Entgiftung deines Körpers.

Zitrone die Detox-Geheimwaffe, zur Stärkung des Immunsystems und Abwehr von Viren.

Ein echtes Superfood ist die Zitrone.

Das heißes Zitronenwasser bei Hustenreiz und Erkältungen Linderung verschaffen soll, haben wir sicher alle schon einmal gehört.

Aber die  gelbe Frucht kann noch vieles mehr.

Sie stellt ein einwandfreies ökologisches Desinfektionsmittel dar, welches gegen Viren und Krankheiten vorbeugen soll.

Weiß man über die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten und Wirkungsweise der Zitrone auf den Körper Bescheid, kann einem schon ganz schwindelig zu Mute werden.

Sei es gegen

  • Halsschmerzen
  • Verdauungsstörungen
  • Bähungen
  • Blasenschwäche
  • Fieber
  • Migräne
  • Herzbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Sodbrennen
  • oder für die Haar- und Hautpflege,

die Liste findet hier noch lange kein Ende.

„Zitrone – Welche Wirkung und Nutzen sie für deine Gesundheit hat.“ weiterlesen